Wandern in Tansania - Ostafrika
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REISEBERICHTE
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Die Maasai, auch Masai oder Massai, sind eine Volksgruppe in Ostafrika, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Einige Maasai leben im Norden von Tansania, in der Region Loliondo. Das Gebiet liegt nahe der Serengeti mit dem berühmten National Park. Die Maasai sind nicht die bevölkerungsstärkste Volksgruppe, aber durch ihre wohl behüteten und immer noch beibehaltenen Kulturen eine der bekanntesten Stämme in Afrika. Die Maasai leben traditionell von der Viehzucht. Sie halten vor allem Rinder, Ziegen und Schafe.
Viele Maasai ziehen mit ihren Tieren von einem Ort zum anderen, um Wasser und Futter zu finden. Daher sind sie Halbnomaden. Ihre Tracht sind rote und blaue, gemusterte Shukas (Tücher).
Das Land um die Nationalparks Ngorongoro, Serengeti, Masai Mararo und auch in unserem Reisegebiet in Loliondo ist für sie sehr wichtig. Dort leben sie schon seit vielen Generationen und lassen ihre Tiere dort weiden. Die Maasai haben seit vielen Jahren Probleme mit der Regierung von Tansania. Die Regierung hat Teile des Landes zu einem Schutzgebiet gemacht.
Dadurch dürfen die Maasai viele Gebiete nicht mehr nutzen. Viele Maasai haben dadurch ihre Weideflächen und den Zugang zu Wasser verloren. Das Land wird unter anderem für Safaris und Jagd genutzt. Zehntausende Maasai sind von den Veränderungen betroffen. Die Maasai wehren sich gegen die Vertreibung. Sie organisieren Proteste, gehen vor Gericht und bekommen Unterstützung von Organisationen aus anderen Ländern.
Die Maasai legen Wert auf ihre Traditionen. Dazu gehört das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Eine Boma ist ein traditionelles Dorf der Maasai. Die Häuser stehen meist zusammen und werden durch einen Zaun aus Ästen geschützt. Dort leben Menschen und Tiere. Eine Manyatta hingegen ist eine zeitlich begrenzte Siedlung eines Maasai-Clans, die für Feste genutzt wird. Eine Gruppe von traditionellen Häusern wird temporär aufgebaut und viele Wochen für traditonelle Rituale und Feste genutzt. Sie ist aber nicht als permanentes Dorf gedacht. Die Maasai-Feste sind meist Übergangszeremonien der Männer: vom Jungen zum Krieger, vom Krieger zum jungen Erwachsenen, oder zum Älteren. Diese Zeremonien finden nur ca. alle 7 Jahre statt. Die Krieger der Maasai werden Moran genannt. Sie schützen traditionell die Gemeinschaft und die Tiere. Früher hatten sie auch die Aufgabe, das Gebiet zu bewachen.
Der Lake Natron ist ein großer Salzsee im Norden von Tansania. Er liegt nahe der Grenze zu Kenia, zwischen Arusha und Serengeti. Der See ist bekannt für seine besondere Landschaft und für viele Flamingos. Der Oldoinyo Lengai ist ein aktiver Vulkan in Tansania. Sein Name bedeutet in der Sprache der Maasai ungefähr „Berg Gottes“. Der Vulkan liegt in der Nähe des Lake Natron.
Arusha ist eine wichtige Stadt im Norden von Tansania. Sie liegt in der Nähe von bekannten Nationalparks und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Safaris. Der Flughafen Kilimanjaro International Airport liegt ca. 1 Stunde Autofahrt außerhalb der Stadt. Auch für die Maasai in der Region ist Arusha eine wichtige Stadt.





